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Der 8. Mai muss Feiertag werden! – linksjugend ['solid] Hamburg

['solid]

Der 8. Mai muss Feiertag werden!

Aus der Geschichte lernen!
Festkundgebung der Befreiung von Faschismus und Weltkrieg
8. Mai 2021, 10-20 Uhr, auf dem Hamburger Rathausmarkt

Aufruf (hier als Flyer):

„Ich fordere: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschla­gung des NS-Regimes. Wie viele andere aus den Konzentrationslagern wurde auch ich auf den Todesmarsch getrieben. Erst Anfang Mai wurden wir von amerikanischen und russischen Soldaten befreit. Am 8. Mai wäre dann Gelegenheit, über die großen Hoffnungen der Menschheit nachzudenken: Über Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – und Schwesterlichkeit.“ Esther Bejarano in einem offenen Brief an die Regierenden und alle Menschen, die aus der Geschichte lernen wollen, erstellt am 26. Januar 2020

Wir, antifaschistische Aktive aus aller Welt in Hamburg, aus Schulen und Hochschulen, Gewerkschaften, Parteien und ihren Jugenden, aus Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Stadtteilzentren, Geschichtswerkstätten und Gedenkorten, aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, aus den Verfolgtenorganisationen, zivilgesellschaftlichen und sozialen Initiativen sowie Friedens- und Umweltbewegung, aus migrantischen Selbstorganisationen laden ein – im Sinne des Aufrufs von Esther Bejarano – den 8. Mai 2021 mit einem Fest der Befreiung auf dem Hamburger Rathausmarkt gemeinsam zu begehen.

In einem gemeinsamen Bühnenprogramm mit Beiträgen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik wollen wir an die Opfer des Nazi-Regimes und Widerstandskämpfer*innen erinnern, ihre Gedanken und Werke aufrufen sowie (vor)lesen, uns mit den Ursachen des deutschen Faschismus zu dessen Beseitigung auseinandersetzen und die Erkenntnisse aus 1945 „für eine Welt des Friedens und der Freiheit“ (Schwur von Buchenwald) für die heutigen Auseinandersetzungen lebendig machen und feiern.

Auf einem „Weg des Widerstands“ können ringsherum Initiativen, Bündnisse und Einrichtungen an Infotischen die Bedeutung der vielfältigen Facetten des Widerstands gegen die faschistische Verfolgung und Unterdrückung und der Befreiung von 1945 für ihre antifaschistische Tätigkeit heute vorstellen. Dabei können die Beteiligten ins Gespräch kommen und die Stadtöffentlichkeit zur Diskussion anregen.

Wir rufen Euch außerdem dazu auf, in den Stadtteilen – ob im Stadtteilzentrum, in anderen Einrichtungen, oder auf der Straße – rund um den 8. Mai 2021 ebenfalls Aktionen und Veranstaltungen zu planen. Eine Sammlung der stadtweiten Aktivitäten entsteht auf unserer Homepage.

Teilt uns gerne unter kontakt@8mai-hamburg.de mit, wenn ihr euch am Bühnenprogramm, am Weg des Widerstands oder durch eine eigene Aktion am 8. Mai 2021 beteiligen wollt. Ruft auch selbst Interessierte dazu auf, mitzutun. Wenn ihr euch in der weiteren Vorbereitung einbringen wollt, schreibt uns oder kommt zum Ratschlag-Treffen, das jeden dritten Dienstag im Monat am Campus der Uni Hamburg stattfindet (nähere Informationen dazu findet ihr auf unserer Homepage).

Als antifaschistisch Bewegte ist unsere gemeinsame Aufgabe: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Darum muss der 8. Mai zum Feiertag werden. Unterschreibt auch dafür die Petition von Esther Bejarano und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA): https://www.change.org/p/8-mai-zum-feiertag-machen-was-75-jahre-nach-befreiung-vom-faschismus-getan-werden-muss-tagderbefreiung-bkagvat-bundesrat

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